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Einzelmeldung
14.10.2015

Spendenübergabe zugunsten des Ambulanten Hospizdienstes an der Nahe und des Palliativstützpunktes Rheinhessen-Nahe am Krankenhaus St. Marienwörth

von links stehend: Robert Gosenheimer, Lilo Mayer und Torsten Maltri danken den Spendern sitzend von links: Michaela Domann und Klaus Faber

Auch dieses Jahr feierte die Fa. Reha Point Klaus Faber aus Bad Kreuznach gemeinsam mit dem Pflegedienst Michaela Domann / Feilbingert sein Sommerfest mit einem Tag der offenen Tür. Neben vielfältigen praktischen Informationen und Aktionen wie ein Rollatortraining oder Rollstuhl – Sicherheitscheck wurden Fachvorträge zu wichtigen Themen aus dem ReHa Bereich geboten. Krönender Abschluss des Tages war das Konzert des virtuosen Gitarristen Vincente Patiz im Landhaus in Feilbingert.  Die Organisatoren sammelten dabei wieder Spenden für einen guten Zweck. Dieses Jahr waren die Spenden für den Ambulanten Hospizdienst an der Nahe und für das ambulante Palliativteam am Krankenhaus St. Marienwörth bestimmt.

Es kamen insgesamt 800 Euro zusammen, die heute zu gleichen Teilen an Lilo Mayer, die Leiterin des Ambulanten Hospizdienstes an der Nahe, und Robert Gosenheimer, Leitendem Oberarzt der Palliativstation und des ambulanten Palliativteams am St. Marienwörth, übergeben werden.

Der sterbende Mensch steht im Mittelpunkt allen Handelns, menschlich und medizinisch – das haben sich sowohl der Ambulante Hospizdienst wie auch das ambulante Palliativteam als oberstes Ziel ihres Handelns gesetzt.

Der Christlich Ambulante Hospizdienst an der Nahe besteht seit 1992 und hat sich zur Aufgabe gemacht, Sterbende in ihren Ängsten, Nöten und Schmerzen zu begleiten. Der Hospizdienst lebt so den im Ursprung christlichen Auftrag, Kranke zu besuchen, Trauernde zu trösten und in schweren Situationen beizustehen, egal, welcher Konfession die zu Betreuenden angehören. Eine Begleitung kann von wenigen Tagen bis zu einem längeren Zeitraum dauern.

Der ambulante Hospizdienst arbeitet in der häuslichen Umgebung der Familien unentgeltlich und unbürokratisch. Lili Mayer erläutert: „Der wichtigste Beitrag wird von unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern geleistet, die den Familien ihre Zeit schenken. Einen neuen Kurs zur Vorbereitung und Schulung dieser wertvollen Unterstützung bieten wir ab nächstem Frühjahr wieder an. Zur Finanzierung werden wir diese Spende verwenden, wofür wir uns sehr herzlich bei Michaela Domann und Klaus Faber und ihren Teams bedanken.“


Das ambulante Palliativteam hat im Rahmen der SAPV (spezialisierte ambulante Palliativversorgung) den Auftrag übernommen, schwerkranke Menschen durch eine optimale Schmerztherapie und Symptomkontrolle auch in den letzten Wochen und Monaten ihres Lebens durch Einsatz spezialisierter Medizin zu Hause Lebensqualität zu bieten bis zuletzt. Ein ganz wichtiger Baustein in der interdisziplinären Betreuung ist dabei die Qualität der Pflege, denn gerade die Pflegekräfte sind erste Ansprechpartner und haben einen engen Kontakt zum Patienten.

„Die Arbeit verlangt Ärzten und palliative care Pflegerinnen und Pflegern ganz besondere fachliche und soziale Kompetenzen ab. Deshalb sind Fortbildungen des gesamten Teams immens wichtig“, erklärt Robert Gosenheimer, „ und dafür werden wir einen guten Teil der eingehenden Spenden verwenden“. Darüber hinaus wird durch Spenden der Einsatz von besonderen Hilfsmöglichkeiten erst umsetzbar, so zum Beispiel für die ambulante Kunsttherapie, der Besuch eines Therapiehundes oder der Medizin-Clowns.


Robert Gosenheimer und Torsten Maltri, Stellvertretender Koordinator des Palliativstützpunktes Rheinhessen-Nahe, bedanken sich herzlich bei Klaus Faber und Michaela Domann.

Michaela Domann erläutert: „Ich finde es wichtig, das den Menschen geholfen wird, dass sie in ihrer letzten Phase ihres schweren kranken Lebens betreut und versorgt werden, damit die Lebensqualität erhalten und auch bei starken Beschwerden, z.B. Schmerzen, Abhilfe geschaffen werden kann. Dazu benötigt es speziell ausgebildetes Personal und Ärzte und ehrenamtliche Hospitzhelfer.“

 


Auch Klaus Faber ist sehr angetan von der wertvollen Arbeit der Begleiter in der letzten Lebensphase: „Als Inhaber des Sanitätshauses Reha Point möchte ich mit dieser Spende meinen kleinen Beitrag dazu leisten, die Arbeit des ambulanten Palliativteams und des Christlich Ambulanten Hospizdienst zu würdigen.“

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15.07.2015

Bruder Jakobus Wirth Stiftung übergibt Spenden

Stiftungsvorsitzender Bruder Ulrich Schmitz (l.) übergibt die Spendenschecks an die Vertreter des Krankenhauses St. Marienwörth, des Hauses St. Josef und des Pallitivstützpunktes Rheinhessen-Nahe

Die Bruder Jakobus Wirth Stiftung mit Sitz in Hausen/Wied übergibt drei Spendenschecks an Einrichtungen der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in Bad Kreuznach: Das Krankenhaus St. Marienwörth erhält 5.000,-- Euro für die Umgestaltung des Aufenthaltsbereiches der Chirurgischen Abteilung, der Palliativstützpunkt bekommt 4.550,-- Euro für die Erstellung eines Leitfadens für pflegende Angehörige und das Haus St. Josef freut sich über 4.200,-- Euro für die Neugestaltung seiner Hausgemeinschaften.

Der Aufenthaltsbereich der Chirurgischen Abteilung wird komplett umgestaltet und neu möbliert. „Gerade unsere Patienten können oft nicht weit laufen und sind darauf angewiesen, sich vermehrt auf der Station aufzuhalten. Deshalb möchten wir diesen Bereich der Begegnung so gestalten, dass sie sich wohlfühlen können und eine Rückzugsmöglichkeit zum Gespräch mit Angehörigen und Freunden finden", erklärt Thomas Weckmüller, Abteilungsleiter Pflege der Chirurgie.

Der Palliativstützpunkt Rheinhessen-Nahe hat vor kurzem eine Broschüre „Ich will dir helfen" in Zusammenarbeit mit dem Stützpunkt aus Gifhorn aufgelegt. Die Publikation richtet sich in erster Linie an pflegende Angehörige und ist eine wertvolle Hilfe, schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu Hause zu betreuen. „Wir bekommen immens viele positive Rückmeldungen zu dem Leitfaden, weil er pflegenden Angehörigen ganz konkrete Tipps im Umgang mit Sterbenden gibt und viel Unsicherheit nimmt", so Brigitte Dreher, pflegerische Leitung des Stützpunktes.

Das Haus St. Josef nutzt den Beitrag der Stiftung in Höhe von 4.200,-- Euro, um seine Hausgemeinschaften umzugestalten. Gerade in einer Senioreneinrichtung ist es wichtig, dass sich Bewohner wirklich zuhause fühlen können. Neben der individuellen Einrichtung des eigenen Zimmers sollten auch die Gemeinschaftsräume einladend und attraktiv gestaltet sein. „Gerade beim Hausgemeinschaftskonzept, das wir hier umsetzen, kommt solchen Räumen eine zentrale Bedeutung zu. Sie sind so etwas wie das Wohnzimmer der Hausgemeinschaft, in dem die Bewohner einen großen Teil ihrer Zeit verbringen", weiß Einrichtungsleiter Michael Hartmann.

Helmut Ziegler, der in seiner Funktion als Verwaltungsdirektor für alle drei Einrichtungen zuständig ist, ergänzt: „Diese Projekte sind aus dem normalen Budget der Häuser leider nicht zu finanzieren. Deshalb sind wir sehr froh, dass die Stiftung uns hier unterstützt." Im Mai 2006 wurde die Bruder Jakobus Wirth Gemeinschaftsstiftung durch die Übergabe der Stiftungsurkunde offiziell errichtet. Ziel der gemeinnützigen Stiftung ist die Förderung der Alten-, Jugend- und Behindertenhilfe in den Einrichtungen der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz. Die einzelnen Häuser können Anträge stellen, über die dann der Stiftungsrat entscheidet.

„Mit der Stiftung haben wir eine Möglichkeit geschaffen, Mittel für unsere caritative Arbeit einzuwerben", so Bruder Ulrich Schmitz, der als Generalsuperior der Gemeinschaft gleichzeitig Stiftungsvorsitzender ist. „Hier können sich Menschen durch Spenden oder sogar durch eine Zustiftung einbringen und die Arbeit der Franziskanerbrüder auf diese Art und Weise unterstützen." Eine dieser Menschen ist Barbara Carl, die durch eine Zustiftung die Arbeit in den sozialen Einrichtungen der Franziskanerbrüder seit Jahren begleitet. Auch beim Termin in Bad Kreuznach war sie mit dabei, um sich die Projekte, die unter anderem durch ihre Hilfe umgesetzt werden können, vor Ort anzuschauen.

Weitere Infos zur Stiftungsarbeit finden Interessierten auf www.franziskanerbrueder.de

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05.03.2015

Termine Qualitätszirkel (QZ) Bad Kreuznach 2017

Der Qualitätszirkel (QZ) findet - wenn nicht anders angegeben - im Medienraum 5. Stock, "Altbau" jeweils um 20.00 Uhr statt. Änderungen vorbehalten

Termine Qualitätszirkel (QZ) 2017

30. Januar

20. Februar

27. März

24. April

29. Mai

26. Juni

Im Juli findet wegen der Sommerferien kein QZ statt!

29. August

25. September

30. Oktober

 

27. November

Im Dezember findet kein QZ statt! 

 

 

Termine Qualitätszirkel (QZ) 2018

29. Januar (m. Vorbehalt)

 

 

 

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05.03.2015

Termine Palliativ-Care Konferenz / Supervision

Termine 2017 (m. Vorbehalt)
10. Januar
14. März
09. Mai
15. August
17. Oktober
12. Dezember

 

 

 

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06.05.2014

Personaländerungen im Vorstand

BUZ: Bruder Bonifatius Faulhaber (l.) nimmt künftig als Vorstandsvorsitzender des Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz e.V. übergeordnet Verantwortung wahr, während Joachim Domann (M.) und Dr. Matthias Bussmann (r.) als Geschäftsführender Vorstand operativ tätig sind.

Mit dem 01. Mai 2014 gibt es Personaländerungen im Vorstand des Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz e. V.: Dr. med. Matthias Bussmann wird neben Joachim Domann als Geschäftsführender Vorstand das Gremium verstärken, während Bruder Bonifatius Faulhaber die Aufgabe des Vorstandsvorsitzenden übernimmt. Bislang war Bruder Ulrich Schmitz als Generalsuperior automatisch auch Vorstandsvorsitzender der Werke. Mit der Trennung beider Ämter und der Übernahme des Vorstandsvorsitzes durch Bruder Bonifatius soll die Position der Gesundheits- und Sozialeinrichtungen auf Grundlage des christlichen Leitgedanken weiter gestärkt werden.

„Wir haben unser Engagement im Sozialwesen in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut. Neue Einrichtungen der Senioren- und Behindertenhilfe sind hinzugekommen und im Bereich des Krankenhauses haben wir insbesondere durch den Erweiterungsbau und die Schaffung neuer medizinischer Angebote die Weichen für die Zukunft gestellt", erklärt Bruder Bonifatius Faulhaber. „Deshalb haben wir personelle Verstärkung gesucht, die die Weiterentwicklung unserer Einrichtungen kompetent begleiten und vorantreiben kann."

Mit Dr. med. Matthias Bussmann ist diese Verstärkung nun gefunden. Ab Anfang Mai wird der 44-jährige Facharzt für Anästhesiologie und Diplom-Gesundheitsökonom seine Expertise in medizinischen wie kaufmännischen Fragen als Geschäftsführender Vorstand einbringen. Nach dem Studium der Humanmedizin an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und seiner Zeit als „Arzt im Praktikum" am St. Vincenz- und Elisabeth Krankenhaus in Mainz absolvierte er seine Facharztausbildung an der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie der Johann Wolfgang von Goethe-Universität Frankfurt. Von Februar 2007 bis April 2014 war Dr. Bussmann als Oberarzt der Abteilung für Anästhesiologie am Heilig-Geist-Hospital in Bingen tätig. Nachdem er bereits 2001 ein Diplom in Gesundheitsökonomie erworben hat, absolvierte Dr. Bussmann von 2009 bis 2011 das postgraduale Master-Fernstudium „Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen" der TU Kaiserslautern und der Universität Witten-Herdecke und schloss 2013 das Fernstudium „IT-Management" erfolgreich ab.

„Ich freue mich nun darauf, meine langjährige Berufserfahrung in die neue Position als Geschäftsführender Vorstand bei den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz einbringen zu können. Gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden wir als Führungsgremium dafür sorgen, die Herausforderungen der Zukunft im Gesundheits- und Sozialwesen zu meistern", erklärt Dr. Matthias Bussmann.

In der Region Bad Kreuznach unterhalten die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz das Akutkrankenhaus St. Marienwörth sowie die Altenhilfeeinrichtungen Haus St. Josef (Bad Kreuznach), St. Antoniushaus (Bad Münster am Stein-Ebernburg), Puricelli Stift (Rheinböllen) und Haus Maria Königin (Kirn). Im Bau befindet sich derzeit das Haus St. Michael in Kirchberg (Hunsrück). Zum Träger gehören weiterhin das Medizinische Versorgungszentrum Nahe sowie der Palliativstützpunkt Rheinhessen-Nahe. Darüber hinaus sind die Franziskanerbrüder einer der Träger des Treffpunkt Relings (Bad Kreuznach). Außerhalb der Region Bad Kreuznach ist die Gemeinschaft Träger des St. Josefshauses (Hausen/Wied) und des Klosters Ebernach (Cochem/Mosel) und hält Beteiligungen an den Mosellandwerkstätten (Treis-Karden), der Caritas Sozialstation an Rhein und Wied (Linz/Rhein) und am Neuwieder Hospiz.

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12.06.2013

Palliativstützpunkt Rheinhessen-Nahe feiert offiziell Eröffnung - Kostenträger haben Verträge unterzeichnet

Große Freude bei der Eröffnung des Pallliativstützpunktes Rheinhessen-Nahe am Krankenhaus St. Marienwörth (v.l.nr Torsten Maltri (stv. Koordinator), Landrat Franz-Josef Diel, Robert Gosenheimer (Ärsztlicher Leiter), OB Heike Kaster-Meurer, Stützpunkt-Koordinatorin Brigitte Dreher, Helga Borlinghaus vom ambulanten Hospizdienst und Verwaltungsdirektor Helmut Ziegler)

Der Palliativstützpunkt Rheinhessen-Nahe am Krankenhaus St. Marienwörth hat bereits im Oktober 2009 unter der Ärztlichen Leitung des Palliativmediziners Robert Gosenheimer seine Tätigkeit aufgenommen. Nun haben die Kostenträger die vertraglichen Regelungen geschaffen, damit der Stützpunkt offiziell in Betrieb gehen kann und die Leistungen von den Krankenkassen auch übernommen werden. 

 

Anlass genug, den langen Weg bis zur Eröffnung mit einer Ökumenischen Andacht und anschließendem Festakt am vergangenen Freitag gebührend zu feiern.

 

Menschen mit unheilbaren, fortschreitenden Erkrankungen haben seit 1. April 2007 auch in Deutschland  einen gesetzlich verankerten Anspruch auf Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV). Ziel dieser besonderen Unterstützung ist es, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung schwerstkranker Menschen zu erhalten und ihnen ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung oder in stationären Pflegeeinrichtungen zu ermöglichen. Dies kann nur durch die konstruktive Zusammenarbeit von Hausärzten, Krankenhäusern, Pflegediensten und vieler weiterer Beteiligten gelingen. Hier übernimmt der Palliativstützpunkt eine wichtige Koordinierungsfunktion und bietet eine 24-Stunden-Rufbereitschaft zur Krisenintervention an.

 

Deshalb betonte Verwaltungsdirektor Helmut Ziegler in seiner Ansprache: „Unser besonderer Dank gilt nicht nur unserem Team hier vor Ort, sondern vor allen Dingen auch den Kooperationspartnern, die anfangs auf eigenes finanzielles Risiko mitgemacht haben und dieses Projekt mit uns gemeinsam tragen.“ Das Palliativ-Team besteht aus derzeit 10 Palliativmedizinern und in palliativer Pflege  besonders ausgebildeten Pflegefachkräften aus 10 ambulanten Pflegediensten oder Sozialstationen, einer Koordinatorin und deren Stellvertretung sowie verschiedenen ambulanten Kooperationspartnern. Dazu zählt vor allem der ambulante Hospizdienst, ein Schmerzpumpendienst, Apotheken, Sanitätshäuser und Seelsorger.

 

Gerade diese breite Zusammenarbeit lobten auch Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer und Landrat Franz-Josef Diel in ihren Grußworten. „Auch im Hinblick auf unseren Gesundheitsstandort Bad Kreuznach ist der Stützpunkt ein großer Gewinn“, so die Oberbürgermeisterin. Helga Borlinghaus vom Ambulanten Christlichen Hospizdienst an der Nahe sprach stellvertretend für die Kooperationspartner ein Grußwort und betonte den hohen Stellenwert von palliativer Versorgung, an dem auch die Hospizbewegung einen wichtigen Anteil habe.

 

Dass palliative Versorgung an Bedeutung gewinnt, zeigen auch die Zahlen: Das Versorgungsgebiet des Stützpunktes umfasst die Gemeinden und Bereiche Bad Kreuznach, Kirn, Bad Sobernheim, Bingen, Ingelheim, Stromberg, Alsenz, Meisenheim und Lauterecken. „Insgesamt haben wir im letzten Jahr rund 150 Patienten betreut und 1370 Hausbesuche geleistet – Tendenz steigend“, erklärt Stützpunktleiter Robert Gosenheimer. „Und in fast allen Fällen haben wir es geschafft, dass diese Menschen gut versorgt und weitgehend schmerzfrei zu Hause sterben konnten."

 

Um es mit den Worten von Pfarrerin Andrea Moritz bei der vorangegangenen Andacht zu sagen: „Wir können den Patienten den schweren Weg des Sterbens nicht abnehmen, aber wir können ihn erleichtern.“ Dies wird auch künftig das größte Ziel des Stützpunktes sein.

 

Weiterführende Informationen finden Sie unter www.palliativstuetzpunkt-kh.de.

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