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Dankeschön an die Helfer in schweren Stunden

Spendenscheckübergabe an Palliativstützpunkt Rheinhessen-Nahe und Christlich Ambulanter Hospizdienst

Ehepaar Müller (Mitte) sagt herzlichen Dank an die Vertreter des Christlich Ambulanten Hospizdienstes Lilo Mayer (5. v. links) und des Palliativstützpunktes Rheinhessen-Nahe Torsten Maltri, Robert Gosenheimer (v. links) und Sabrina Kron (rechts)

Ende November überbrachten Markus und Elke Müller zwei Schecks über je 750 Euro als großes Dankeschön an die ehrenamtlichen und professionellen Helfer, die ihrer Mutter bzw. Schwiegermutter Inge Müller aus Neu-Bamberg im April dieses Jahres auf ihrem letzten Weg beigestanden haben. Familie Müller, Inhaber der Firma E. Müller Mineralölhandel, verzichtet schon seit einigen Jahren auf Kundenpräsente und spendet an soziale und karitative Einrichtungen. Aus aktuellem Anlass wurden in diesem Jahr diese beiden Empfänger ausgewählt.

Die Übergabe fand auf der Palliativstation im Krankenhaus St. Marienwörth statt. Schwester Lilo Mayer, Leiterin des ambulanten Hospizdienstes, nahm die Spende für den Christlich ambulanten Hospizdienst an der Nahe entgegen. Die Spende für den Palliativstützpunkt Rheinhessen – Nahe konnte Familie Müller dem ärztlichen Leiter des ambulanten Palliativteams, Robert Gosenheimer, dem stellvertretenden pflegerischen Leiter und Koordinator, Torsten Maltri, und Sabrina Kron, Palliative-Care-Fachkraft des Palliativteams, übergeben.

Familie Müller und das Team, das die 86jährige Inge Müller in ihren letzten Tagen begleitet hat, sind sehr froh darüber, dass sie gemeinsam den letzten Wunsch der Verstorbenen, in ihrer vertrauten Umgebung sterben zu dürfen, erfüllen konnten.

Markus Müller betont: „Wir sind sehr dankbar über die große Unterstützung durch das medizinische Team der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) am St. Marienwörth, sowie den Beistand durch den Christlich Ambulanten Hospizdienst, ohne deren Hilfe wir die letzten Tage meiner lieben Mutter nicht zu Hause hätten bewältigen können. Wir haben ein sehr gutes Gefühl, dass wir so intensiv für sie da sein konnten, so ein Bauchgefühl; alles war gut so. Das Palliativteam, das zu jeder Zeit für uns erreichbar war, nahm uns Angst und gab Sicherheit. Wir konnten gemeinsam diesen letzten Weg mit meiner Mutter gehen.“

In der Versorgung von Inge Müller hatten sich die Familie, der Hausarzt und die unterstützenden Teams ergänzt. „Ohne ein tragendes Umfeld ist die ambulante Palliativversorgung nur sehr schwer realisierbar“ betont Robert Gosenheimer. „Alle arbeiten Hand in Hand und bilden gemeinsam mit der Familie ein echtes, multiprofessionelles Team. Nur gemeinsam können wir so der großen Herausforderung einer guten palliativen Therapie und Sterbebegleitung zu Hause meistern.“


Der Palliativstützpunkt Rheinhessen-Nahe am Krankenhaus St. Marienwörth hat im Oktober 2009 unter der Leitung von Robert Gosenheimer seine Tätigkeit aufgenommen. Herr Gosenheimer ist seit 1999 leitender Arzt der Palliativstation im Krankenhaus St. Marienwörth.

Der Palliativstützpunkt bietet die ambulante palliativmedizinische Versorgung von rund 250.000 Einwohnern im Gebiet Lauterecken, Kirn, Bad Sobernheim, Bad Kreuznach, Bingen, bis hin nach Ingelheim im Umkreis von 30 Kilometern um Bad Kreuznach mit spezialisierter ambulanter Palliativmedizin an.

Zurzeit gehören 11 Palliativmediziner und die Palliative Care Fachkräfte aus 14 verschiedenen ambulanten Pflegediensten und Sozialstationen zum Team. Auf diesem Weg kann auch eine 24-Stunden-Rufbereitschaft vorgehalten werden.

Die SAPV (spezialisierte ambulante Palliativversorgung ) dient dem Ziel, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung schwerstkranker Menschen so weit wie möglich zu erhalten, zu fördern und zu verbessern sowie ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod in der vertrauten Umgebung oder in stationären Pflegeeinrichtungen zu ermöglichen. Durch die Vernetzung aller beteiligten Hilfsangebote und die Einbindung der Spezialisten im SAPV-Team kann die weitere Versorgung bis zuletzt im häuslichen Umfeld ermöglicht werden.

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