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Erster Teil der berufsbegleitenden Weiterbildung „Management von SAPV-Teams“ erfolgreich abgeschlossen

Lahnstein / Bad Kreuznach 06.03.2018

Birgit Mickley (v. Links unten), Bianca Sengün (o. links), Vera Kist, Claudia Walter, Katrin Benken, Nicole Didion, Doris Klanke, Torsten Maltri (v. links unten), Christiane Heinke, Heike Müller

Vom 24.04.2017 bis zum 02.03.2018 dauerte der erste Teil der berufsbegleitenden
Weiterbildung „Management von SAPV-Teams“ die mit dem Modul „Führen und
Leiten“ unter der Leitung von Birgit Mickley (v. Links unten) des
Weiterbildungsinstitutes „QualiGes“ der von den neun Teilnehmern Bianca Sengün
(o. links), Vera Kist, Claudia Walter, Katrin Benken, Nicole Didion, Doris Klanke,
Torsten Maltri (v. links unten), Christiane Heinke und Heike Müller erfolgreich
abgeschlossen wurde.

Der Zweite Teil mit dem Modul „Care und Case Management“ wird vom 23.04.-
19.10.2018 in Lahnstein (b. Koblenz) stattfinden.


Die Weiterbildung ist durch die Deutsche Gesellschaft für Care und Case
Management (DGCC) zertifiziert und endet mit dem Abschluss „Zertifizierte Case
Managerin / zertifizierter Case Manager (DGCC)„

Sie dient dem Ziel Fachkräften fundierte Fach-, Führungs- und
Methodenkompetenzen für eine Leitungstätigkeit in der SAPV zu v ermitteln und sie
zu befähigen, diese Kompetenzen in einem fachlich höchst anspruchsvollen und
sensiblen spezifischen Arbeitsfeld anzuwenden. Die Teilnehmer/-innen erhalten
umfassendes Fach- und Methodenwissen zum Themenkomplex Führen und Leiten
von Spezialisierten Palliative Care Teams sowie fundiertes Case Management-
Wissen in unmittelbarem Theorie- Praxisbezug.

Für den Erwerb des DGCC-Zertifikats müssen Absolventen eines
nichthumanwissenschaftlichen Studienganges an einer Hochschule und Absolventen
einer Ausbildung an einer Fachschule im Sozial- und Gesundheitswesen
Beratungskompetenzen im Umfang von mindestens 120 Unterrichtseinheiten(UE)
und sozialrechtliche Kenntnisse im Umfang von mindestens 40UE nachweisen. Bei
den Beratungskompetenzen müssen mindestens 54 UE in Kommunikation und
Gesprächsführung,18UE in Moderation und 36UE Selbstreflexion nachgewiesen
werden.

Die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) hat das Ziel – in Ergänzung
zur allgemeinen ambulanten Palliativversorgung – die Lebensqualität und die
Selbstbestimmung von Palliativpatienten im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten
zu erhalten, zu fördern und zu verbessern.

Palliativpatienten soll ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod in ihrer gewohnten
Umgebung, in stationären Pflegeeinrichtungen bzw. stationären Hospizen ermöglicht
werden. Seit dem 01. April 2007 haben Versicherte mit entsprechendem Bedarf
einen Anspruch auf SAPV.

SAPV ist mit ganz besonderen Herausforderungen an die Fachkräfte in den
multidisziplinär arbeitenden Teams verbunden. Es ist höchste fachliche Kompetenz,
aber auch eine ganz besondere persönliche Sensibilität und Belastbarkeit gefordert.
Führungskräfte der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung organisieren im
Sinne eines Unterstützungsmanagements den komplexen Versorgungsprozess auf
der individuellen Fallebene und auf der Systemebene, sie koordinieren das SAPV Team
und sind zuständig für den Prozess der Leistungserbringung in seinen
unterschiedlichen Stufen einschließlich der Finanzierung und des Controllings.
Mehr Infos erhalten Sie unter www.qualiges.de und www.palliativstuetzpunkt-kh.

 

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