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Catweazle Pleenich vorbildlich

„Nicht wundern: Das Bild stammt von Anfang März, als die Abstandsregeln im öffentlichen Raum noch nicht in Kraft gesetzt waren.“


Der Verein Catweazle Pleenich e.V. ist eine Art Freizeitverein und gestaltet mit seinen rund 60 aktiven Mitgliedern seit 28 Jahren das Planiger Dorfgeschehen entscheidend mit.

Mit verschiedenen Veranstaltungen wie Tanz in den Mai, Halloween-Party, Oktoberfest und vor allem durch ihr Mitwirken an der Planiger Kerb sorgen Catweazle Pleenich für ein aktives Miteinander im Ortsgeschehen. Seit Jahren spenden sie die Erlöse daraus an verschiedene Organisationen.

Bei den beiden Adventsaktionen in den Jahren 2018 und 2019 "Zauber am Weihnachtsbaum", die jährlich am Samstag vor dem ersten Advent stattfinden, kamen durch den Glühwein- und Würstchenverkauf und Spenden eine Summe von 1.000 Euro zusammen. Der 1. Vorsitzende Torsten Roßkopf, die Kassiererin Angela Zuck und Schriftführer Steffen Waida übergaben Anfang März den Scheck an den ärztlichen Leiter des Palliativstützpunktes Rheinhessen-Nahe, Robert Gosenheimer, die Teamleiterin Brigitte Dreher und ihren Stellvertreter Bernd Eichenauer.

Robert Gosenheimer freute sich über die erneute Unterstützung der Arbeit des ambulanten Palliativteams durch die Spende: „Herzlichen Dank an alle rührigen Planiger Catweazles! Den Geldbetrag können wir sehr gut zur Finanzierung der mobilen Kunsttherapie in der Häuslichkeit des Patienten verwenden, die wir seit Jahren mit sehr guter Resonanz anbieten. Nicht nur der schwer erkrankte Patient, auch die betroffenen Angehörigen nehmen das therapeutische Angebot sehr gerne an. Die Auseinandersetzung mit den schwerwiegenden Themen in dieser begleiteten Form ist eine große Hilfe. Die Kunsttherapie  wird leider nicht von den Kostenträgern übernommen, deshalb sind wir hier auf Spenden angewiesen.“

Torsten Roßkopf erläuterte die Entscheidung: „Wir haben den Palliativstützpunkt in den letzten Jahren näher kennenlernen dürfen. Was die Mitarbeiter für die schwerstkranken Menschen leisten ist einfach beispiellos. Wir unterstützen gerne und nun schon zum dritten Mal die Arbeit der Organisation und tragen dazu bei, dass sterbenskranke Menschen einen würdigen Lebensabend in ihrem Umfeld verbringen können.“

Der Palliativstützpunkt am St. Marienwörth hat im Rahmen der SAPV (spezialisierte ambulante Palliativversorgung) den Auftrag übernommen, schwerkranke Menschen durch Einsatz spezialisierter Medizin mit optimaler Schmerztherapie und Symptomkontrolle in den letzten Wochen und Monaten ihres Lebens zu Hause Lebensqualität zu bieten bis zuletzt.

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