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Spendenübergabe zugunsten des Ambulanten Hospizdienstes an der Nahe und des Palliativstützpunktes Rheinhessen-Nahe am Krankenhaus St. Marienwörth

von links stehend: Robert Gosenheimer, Lilo Mayer und Torsten Maltri danken den Spendern sitzend von links: Michaela Domann und Klaus Faber

Auch dieses Jahr feierte die Fa. Reha Point Klaus Faber aus Bad Kreuznach gemeinsam mit dem Pflegedienst Michaela Domann / Feilbingert sein Sommerfest mit einem Tag der offenen Tür. Neben vielfältigen praktischen Informationen und Aktionen wie ein Rollatortraining oder Rollstuhl – Sicherheitscheck wurden Fachvorträge zu wichtigen Themen aus dem ReHa Bereich geboten. Krönender Abschluss des Tages war das Konzert des virtuosen Gitarristen Vincente Patiz im Landhaus in Feilbingert.  Die Organisatoren sammelten dabei wieder Spenden für einen guten Zweck. Dieses Jahr waren die Spenden für den Ambulanten Hospizdienst an der Nahe und für das ambulante Palliativteam am Krankenhaus St. Marienwörth bestimmt.

Es kamen insgesamt 800 Euro zusammen, die heute zu gleichen Teilen an Lilo Mayer, die Leiterin des Ambulanten Hospizdienstes an der Nahe, und Robert Gosenheimer, Leitendem Oberarzt der Palliativstation und des ambulanten Palliativteams am St. Marienwörth, übergeben werden.

Der sterbende Mensch steht im Mittelpunkt allen Handelns, menschlich und medizinisch – das haben sich sowohl der Ambulante Hospizdienst wie auch das ambulante Palliativteam als oberstes Ziel ihres Handelns gesetzt.

Der Christlich Ambulante Hospizdienst an der Nahe besteht seit 1992 und hat sich zur Aufgabe gemacht, Sterbende in ihren Ängsten, Nöten und Schmerzen zu begleiten. Der Hospizdienst lebt so den im Ursprung christlichen Auftrag, Kranke zu besuchen, Trauernde zu trösten und in schweren Situationen beizustehen, egal, welcher Konfession die zu Betreuenden angehören. Eine Begleitung kann von wenigen Tagen bis zu einem längeren Zeitraum dauern.

Der ambulante Hospizdienst arbeitet in der häuslichen Umgebung der Familien unentgeltlich und unbürokratisch. Lili Mayer erläutert: „Der wichtigste Beitrag wird von unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern geleistet, die den Familien ihre Zeit schenken. Einen neuen Kurs zur Vorbereitung und Schulung dieser wertvollen Unterstützung bieten wir ab nächstem Frühjahr wieder an. Zur Finanzierung werden wir diese Spende verwenden, wofür wir uns sehr herzlich bei Michaela Domann und Klaus Faber und ihren Teams bedanken.“


Das ambulante Palliativteam hat im Rahmen der SAPV (spezialisierte ambulante Palliativversorgung) den Auftrag übernommen, schwerkranke Menschen durch eine optimale Schmerztherapie und Symptomkontrolle auch in den letzten Wochen und Monaten ihres Lebens durch Einsatz spezialisierter Medizin zu Hause Lebensqualität zu bieten bis zuletzt. Ein ganz wichtiger Baustein in der interdisziplinären Betreuung ist dabei die Qualität der Pflege, denn gerade die Pflegekräfte sind erste Ansprechpartner und haben einen engen Kontakt zum Patienten.

„Die Arbeit verlangt Ärzten und palliative care Pflegerinnen und Pflegern ganz besondere fachliche und soziale Kompetenzen ab. Deshalb sind Fortbildungen des gesamten Teams immens wichtig“, erklärt Robert Gosenheimer, „ und dafür werden wir einen guten Teil der eingehenden Spenden verwenden“. Darüber hinaus wird durch Spenden der Einsatz von besonderen Hilfsmöglichkeiten erst umsetzbar, so zum Beispiel für die ambulante Kunsttherapie, der Besuch eines Therapiehundes oder der Medizin-Clowns.


Robert Gosenheimer und Torsten Maltri, Stellvertretender Koordinator des Palliativstützpunktes Rheinhessen-Nahe, bedanken sich herzlich bei Klaus Faber und Michaela Domann.

Michaela Domann erläutert: „Ich finde es wichtig, das den Menschen geholfen wird, dass sie in ihrer letzten Phase ihres schweren kranken Lebens betreut und versorgt werden, damit die Lebensqualität erhalten und auch bei starken Beschwerden, z.B. Schmerzen, Abhilfe geschaffen werden kann. Dazu benötigt es speziell ausgebildetes Personal und Ärzte und ehrenamtliche Hospitzhelfer.“

 


Auch Klaus Faber ist sehr angetan von der wertvollen Arbeit der Begleiter in der letzten Lebensphase: „Als Inhaber des Sanitätshauses Reha Point möchte ich mit dieser Spende meinen kleinen Beitrag dazu leisten, die Arbeit des ambulanten Palliativteams und des Christlich Ambulanten Hospizdienst zu würdigen.“

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