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Einzelmeldung
24.05.2018

Qualifizierungskurs für Pflegende

Abschlussfeier am 5. Mai 2018 in St. Katharinen mit den Teilnehmern, Dozenten und Kursleiterin Ute Seibert (1. von links)

In der Fortsetzung der bewährten Kooperation mit dem Palliativstützpunkt Rheinhessen-Nahe seit 2011 und dem leitendenden Palliativmediziner Robert Gosenheimer wird auch in diesem Jahr ein Palliative Care Kurs vom Institut KHK angeboten. Bereits seit 18 Jahren findet dieser Kurs von September bis Mai statt, er ist berufsbegleitend und umfasst 160 Stunden.

Mitarbeitende in Palliativeinheiten, onkologischer Versorgung, Einrichtungen der Altenhilfe  sowie in der stationären und ambulanten Hospizarbeit benötigen ergänzend zu ihrer primären Ausbildung in der Gesundheits- und Kranken-, Kinderkranken- oder Altenpflege zusätzliches spezifisches Fachwissen. Palliative Care  ist ein ganzheitliches Betreuungskonzept für Menschen, die sich im fortgeschrittenen Stadium einer unheilbaren Erkrankung mit einer begrenzten Lebenserwartung befinden.

Ziel des Kurses ist es, die Lebensqualität in der letzten Lebensphase zu verbessern bzw. möglichst langfristig zu erhalten. Der Palliative Care Kurs für Pflegende wird nach dem Curriculum Palliative Care von M. Kern, M. Müller und K. Aurnhammer unterrichtet.

Einige Plätze im Kurs 2018, Start September, sind noch frei, Auskunft und Anmeldungen bei
Ute Seibert, Kursleiterin MAS Palliative Care, Organisationsethik und Hospizleitung, Tel.: 0171-6542147, E-mail: seibertute(at)yahoo.de oder beim SAPV Stützpunkt, Telefon: (0671) 372-1430, E-mail:  info(at)sapv@marienwoerth.de




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08.03.2018

Erster Teil der berufsbegleitenden Weiterbildung „Management von SAPV-Teams“ erfolgreich abgeschlossen

Birgit Mickley (v. Links unten), Bianca Sengün (o. links), Vera Kist, Claudia Walter, Katrin Benken, Nicole Didion, Doris Klanke, Torsten Maltri (v. links unten), Christiane Heinke, Heike Müller

Vom 24.04.2017 bis zum 02.03.2018 dauerte der erste Teil der berufsbegleitenden
Weiterbildung „Management von SAPV-Teams“ die mit dem Modul „Führen und
Leiten“ unter der Leitung von Birgit Mickley (v. Links unten) des
Weiterbildungsinstitutes „QualiGes“ der von den neun Teilnehmern Bianca Sengün
(o. links), Vera Kist, Claudia Walter, Katrin Benken, Nicole Didion, Doris Klanke,
Torsten Maltri (v. links unten), Christiane Heinke und Heike Müller erfolgreich
abgeschlossen wurde.

Der Zweite Teil mit dem Modul „Care und Case Management“ wird vom 23.04.-
19.10.2018 in Lahnstein (b. Koblenz) stattfinden.


Die Weiterbildung ist durch die Deutsche Gesellschaft für Care und Case
Management (DGCC) zertifiziert und endet mit dem Abschluss „Zertifizierte Case
Managerin / zertifizierter Case Manager (DGCC)„

Sie dient dem Ziel Fachkräften fundierte Fach-, Führungs- und
Methodenkompetenzen für eine Leitungstätigkeit in der SAPV zu v ermitteln und sie
zu befähigen, diese Kompetenzen in einem fachlich höchst anspruchsvollen und
sensiblen spezifischen Arbeitsfeld anzuwenden. Die Teilnehmer/-innen erhalten
umfassendes Fach- und Methodenwissen zum Themenkomplex Führen und Leiten
von Spezialisierten Palliative Care Teams sowie fundiertes Case Management-
Wissen in unmittelbarem Theorie- Praxisbezug.

Für den Erwerb des DGCC-Zertifikats müssen Absolventen eines
nichthumanwissenschaftlichen Studienganges an einer Hochschule und Absolventen
einer Ausbildung an einer Fachschule im Sozial- und Gesundheitswesen
Beratungskompetenzen im Umfang von mindestens 120 Unterrichtseinheiten(UE)
und sozialrechtliche Kenntnisse im Umfang von mindestens 40UE nachweisen. Bei
den Beratungskompetenzen müssen mindestens 54 UE in Kommunikation und
Gesprächsführung,18UE in Moderation und 36UE Selbstreflexion nachgewiesen
werden.

Die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) hat das Ziel – in Ergänzung
zur allgemeinen ambulanten Palliativversorgung – die Lebensqualität und die
Selbstbestimmung von Palliativpatienten im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten
zu erhalten, zu fördern und zu verbessern.

Palliativpatienten soll ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod in ihrer gewohnten
Umgebung, in stationären Pflegeeinrichtungen bzw. stationären Hospizen ermöglicht
werden. Seit dem 01. April 2007 haben Versicherte mit entsprechendem Bedarf
einen Anspruch auf SAPV.

SAPV ist mit ganz besonderen Herausforderungen an die Fachkräfte in den
multidisziplinär arbeitenden Teams verbunden. Es ist höchste fachliche Kompetenz,
aber auch eine ganz besondere persönliche Sensibilität und Belastbarkeit gefordert.
Führungskräfte der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung organisieren im
Sinne eines Unterstützungsmanagements den komplexen Versorgungsprozess auf
der individuellen Fallebene und auf der Systemebene, sie koordinieren das SAPV Team
und sind zuständig für den Prozess der Leistungserbringung in seinen
unterschiedlichen Stufen einschließlich der Finanzierung und des Controllings.
Mehr Infos erhalten Sie unter www.qualiges.de und www.palliativstuetzpunkt-kh.

 

 

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14.12.2017

Aktion „Zauber am Weihnachtsbaum“ – Spende an den Palliativstützpunkt Rheinhessen-Nahe

Der Verein Catweazle Pleenich e.V. ist eine Art Freizeitverein und gestaltet mit seinen rund 60 aktiven Mitgliedern seit 25 Jahren das Planiger Dorfgeschehen entscheidend mit.

Mit verschiedenen Veranstaltungen wie zum Beispiel Tanz in den Mai, Halloween-Party, Oktoberfest und vor allem durch ihr Mitwirken an der Planiger Kerb sorgen Catweazle Pleenich dafür, dass Planig nicht "einschläft". Immer wieder werden Erlöse aus Veranstaltungen an verschiedene Organisationen und für unterschiedlichste Zwecke gespendet.

Bei den beiden Adventsaktionen in diesem und letzten Jahr: "Zauber am Weihnachtsbaum", die jährlich am Samstag vor dem ersten Advent stattfinden, kamen durch den Glühwein- und Würstchenverkauf und Spenden eine Summe von 900 Euro zusammen. Die beiden Vorsitzenden, Torsten Roßkopf und Torsten Alsleben, und die Kassiererin Angela Zuck übergaben Anfang Dezember den großen Scheck an den ärztlichen Leiter des Palliativstützpunktes Rheinhessen-Nahe, Robert Gosenheimer, dem stellvertretenden pflegerischen Leiter und Koordinator, Torsten Maltri, und Sabrina Kron, Palliative-Care-Fachkraft des Palliativteams.


Robert Gosenheimer freute sich über die erneute Unterstützung der Arbeit des ambulanten Palliativteams durch die Spende: „Herzlichen Dank an alle Aktiven in Planig! Den Geldbetrag können wir sehr gut zur Finanzierung eines zweiten mobilen Ultraschallgerätes verwenden. Wir benötigen es, um die notwendige Diagnostik bei z.B. Luftnot oder Leberstauung auch zu Hause durchführen zu können. Es erspart den Patienten die Verlegung in ein Krankenhaus oder den Transport in eine Praxis.

Torsten Roßkopf erläuterte die Entscheidung: „Wir haben den Palliativstützpunkt in den letzten Jahren näher kennenlernen dürfen. Was die Mitarbeiter für die schwerstkranken Menschen leisten ist einfach beispiellos. Hier merkt man erst, wie schnell man selbst betroffen sein kann. Ob im Bekanntenkreis oder direkt in der eigenen Familie. Wir unterstützen gerne die Arbeit der Organisation und hoffen, ein klein wenig dazu beitragen zu können, dass sterbenskranke Menschen einen würdigen Lebensabend verbringen können.

Der Palliativstützpunkt am St. Marienwörth hat im Rahmen der SAPV (spezialisierte ambulante Palliativversorgung) den Auftrag übernommen, schwerkranke Menschen durch Einsatz spezialisierter Medizin mit optimaler Schmerztherapie und Symptomkontrolle in den letzten Wochen und Monaten ihres Lebens zu Hause Lebensqualität zu bieten bis zuletzt.
 

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05.12.2017

Dankeschön an die Helfer in schweren Stunden

Ehepaar Müller (Mitte) sagt herzlichen Dank an die Vertreter des Christlich Ambulanten Hospizdienstes Lilo Mayer (5. v. links) und des Palliativstützpunktes Rheinhessen-Nahe Torsten Maltri, Robert Gosenheimer (v. links) und Sabrina Kron (rechts)

Ende November überbrachten Markus und Elke Müller zwei Schecks über je 750 Euro als großes Dankeschön an die ehrenamtlichen und professionellen Helfer, die ihrer Mutter bzw. Schwiegermutter Inge Müller aus Neu-Bamberg im April dieses Jahres auf ihrem letzten Weg beigestanden haben. Familie Müller, Inhaber der Firma E. Müller Mineralölhandel, verzichtet schon seit einigen Jahren auf Kundenpräsente und spendet an soziale und karitative Einrichtungen. Aus aktuellem Anlass wurden in diesem Jahr diese beiden Empfänger ausgewählt.

Die Übergabe fand auf der Palliativstation im Krankenhaus St. Marienwörth statt. Schwester Lilo Mayer, Leiterin des ambulanten Hospizdienstes, nahm die Spende für den Christlich ambulanten Hospizdienst an der Nahe entgegen. Die Spende für den Palliativstützpunkt Rheinhessen – Nahe konnte Familie Müller dem ärztlichen Leiter des ambulanten Palliativteams, Robert Gosenheimer, dem stellvertretenden pflegerischen Leiter und Koordinator, Torsten Maltri, und Sabrina Kron, Palliative-Care-Fachkraft des Palliativteams, übergeben.

Familie Müller und das Team, das die 86jährige Inge Müller in ihren letzten Tagen begleitet hat, sind sehr froh darüber, dass sie gemeinsam den letzten Wunsch der Verstorbenen, in ihrer vertrauten Umgebung sterben zu dürfen, erfüllen konnten.

Markus Müller betont: „Wir sind sehr dankbar über die große Unterstützung durch das medizinische Team der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) am St. Marienwörth, sowie den Beistand durch den Christlich Ambulanten Hospizdienst, ohne deren Hilfe wir die letzten Tage meiner lieben Mutter nicht zu Hause hätten bewältigen können. Wir haben ein sehr gutes Gefühl, dass wir so intensiv für sie da sein konnten, so ein Bauchgefühl; alles war gut so. Das Palliativteam, das zu jeder Zeit für uns erreichbar war, nahm uns Angst und gab Sicherheit. Wir konnten gemeinsam diesen letzten Weg mit meiner Mutter gehen.“

In der Versorgung von Inge Müller hatten sich die Familie, der Hausarzt und die unterstützenden Teams ergänzt. „Ohne ein tragendes Umfeld ist die ambulante Palliativversorgung nur sehr schwer realisierbar“ betont Robert Gosenheimer. „Alle arbeiten Hand in Hand und bilden gemeinsam mit der Familie ein echtes, multiprofessionelles Team. Nur gemeinsam können wir so der großen Herausforderung einer guten palliativen Therapie und Sterbebegleitung zu Hause meistern.“


Der Palliativstützpunkt Rheinhessen-Nahe am Krankenhaus St. Marienwörth hat im Oktober 2009 unter der Leitung von Robert Gosenheimer seine Tätigkeit aufgenommen. Herr Gosenheimer ist seit 1999 leitender Arzt der Palliativstation im Krankenhaus St. Marienwörth.

Der Palliativstützpunkt bietet die ambulante palliativmedizinische Versorgung von rund 250.000 Einwohnern im Gebiet Lauterecken, Kirn, Bad Sobernheim, Bad Kreuznach, Bingen, bis hin nach Ingelheim im Umkreis von 30 Kilometern um Bad Kreuznach mit spezialisierter ambulanter Palliativmedizin an.

Zurzeit gehören 11 Palliativmediziner und die Palliative Care Fachkräfte aus 14 verschiedenen ambulanten Pflegediensten und Sozialstationen zum Team. Auf diesem Weg kann auch eine 24-Stunden-Rufbereitschaft vorgehalten werden.

Die SAPV (spezialisierte ambulante Palliativversorgung ) dient dem Ziel, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung schwerstkranker Menschen so weit wie möglich zu erhalten, zu fördern und zu verbessern sowie ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod in der vertrauten Umgebung oder in stationären Pflegeeinrichtungen zu ermöglichen. Durch die Vernetzung aller beteiligten Hilfsangebote und die Einbindung der Spezialisten im SAPV-Team kann die weitere Versorgung bis zuletzt im häuslichen Umfeld ermöglicht werden.

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06.10.2016

Übergabe der Wohlfühl- und Pflegekoffer an Palliativpflegefachkräfte

Die Koordinatoren des Palliativstützpunktes Rheinhessen-Nahe Brigitte Dreher (li vorne) und Torsten Maltri (re außen) überreichen die neu entwickelten „ Wellness & Care Boxen“ an das ambulante Palliativteam

Ende September konnten Brigitte Dreher und Torsten Maltri, Koordinatoren des Palliativstützpunktes Rheinhessen-Nahe, die neu entwickelten und jetzt fertiggestellten „Wellness & Care Boxen“ im Rahmen des monatlich stattfindenden Qualitätszirkels Palliativmedizin den Palliativpflegefachkräften überreichen.

Basierend auf den Erfahrungen auf der Palliativstation des Krankenhauses St. Marienwörth und im Umgang mit  Patienten in der Palliativversorgung zu Hause war vor drei Jahren die Idee gereift, zur Betreuung der schwerstkranken Menschen einen Wohlfühl- und Pflegekoffer mit spezieller Ausstattung für das ambulante Palliativteam zu entwickeln.

Brigitte Dreher erläutert: „Wir möchten eine Förderung des Wohlbefindens und der Entspannung des Patienten im häuslichen Umfeld erreichen. Durch den Einsatz von Aromaölen, Entspannung durch Musik, Möglichkeiten zur besonderen Mundpflege z.B. mit Rosenhonig und vieles mehr  ergänzen wir die bestehende palliative pflegerische und medizinische Therapie. Merklich kommt es bei den Menschen auf ihrem letzten Weg zur Linderung von Symptomen wie z.B. Unruhe, Angst, Übelkeit, Schmerzen, Depression und Erschöpfung.“

Im Koffer befinden sich neben diversen Aroma-Ölen, Keramiksteinen als Trägerstoff, Heilwolle, Kompressen, Sprühflaschen, Noppenbällen, div. CDs auch eine Sammlung mit Gebeten, um auf viele Bedürfnisse, auch der Angehörigen, eingehen zu können.

Robert Gosenheimer, Ärztlicher Leiter des Palliativstützpunktes Rheinhessen-Nahe, und Dr. med. Matthias Bussmann, Vertreter des Trägers (Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz), freuen sich über die sinnvolle Verwendung der Spendengelder: „Wir bedanken uns sehr herzlich bei den vielen Spendern. Das Geld ist sehr gut mit der Anschaffung der Koffer angelegt.“

Das ambulante Palliativteam hat im Rahmen der SAPV (Spezialisierte Ambulante Palliativ Versorgung) den Auftrag übernommen, schwerstkranken Menschen durch Einsatz spezialisierter Medizin und Palliativpflege mit optimaler Schmerztherapie und Symptomkontrolle in den letzten Wochen und Monaten ihres Lebens zu Hause die bestmögliche Lebensqualität zu bieten. Ein ganz wichtiger Baustein in der interdisziplinären Betreuung ist dabei die Qualität der Pflege, denn die Palliativpflegekräfte des Teams sind erste Ansprechpartner und haben einen engen Kontakt zum Patienten.

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13.07.2016

Firmenlauf der Antenne Bad Kreuznach für alle ein Gewinn

Danke an alle Läufer des BAD KREUZNACHER FIRMENLAUFES 2016: Bruder Bonifatius Faulhaber und Thorsten Schmidt bei der Scheckübergabe

Bruder Bonifatius Faulhaber hatte allen Grund zum Strahlen! Am vergangenen Dienstag erhielt er vom ANTENNE-Geschäftsleiter Thorsten Schmidt einen Spenden-Scheck über 2.500 Euro aus dem Erlös des mittlerweile 7. BAD KREUZNACHER FIRMENLAUFES des Radiosenders 88.3 Antenne Bad Kreuznach. Insgesamt starteten in diesem Jahr 4.516 Läuferinnen und Läufer am 9. Juni 2016 bei dem Citylauf entlang der Roseninsel.

Die Gesamtspendensumme in Höhe von 5.000 EUR, die ANTENNE in Zusammenarbeit mit den Kreuznacher Stadtwerken und der Sparkasse Rhein-Nahe ermöglichen kann, geht in zwei gleichen Teilen an das Frauenhaus Bad Kreuznach ‚Frauen helfen Frauen e. V.' und die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz e. V. 

Bruder Bonifatius Faulhaber, Vorstandsvorsitzender der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, freute sich sehr über den großen Geldsegen und erläuterte den Verwendungszweck: „Wir möchten die Hospizkultur und Palliativversorgung in unseren stationären Altenhilfeeinrichtungen weiterentwickeln. Die Begleitung, Pflege und Behandlung sterbender Menschen und ihrer Angehörigen ist eine der wichtigsten Aufgaben in unserer alltäglichen Arbeit. Ziel ist die Sicherstellung von Respekt, Achtung und Anerkennung der Würde des Menschen. Die Sicherung von Lebensqualität  und  die Möglichkeit der Teilhabe am Alltag stellen unabhängig vom jeweils vorliegenden Ausmaß der Beeinträchtigung grundlegende Zielsetzungen in der Betreuung und Versorgung von Menschen am Lebensende dar.
Die ganzheitliche Begleitung der Menschen in all ihren medizinischen, pflegerischen und seelsorgerischen Dimensionen sowie die Ausbildung funktionierender Netzwerke wie die Zusammenarbeit mit den Hausärzten und der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) ist oberstes Ziel. Das Spendengeld wird eingesetzt für die Ausbildung der Mitarbeiter in der  „Palliative Care“, für die Gestaltung spezieller Räume, den Netzwerkausbau sowie Schulungs- und Infomaterialien.

Ich bedanke mich sehr herzlich bei allen Läufern und der Antenne Bad Kreuznach für die Unterstützung!“

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14.10.2015

Spendenübergabe zugunsten des Ambulanten Hospizdienstes an der Nahe und des Palliativstützpunktes Rheinhessen-Nahe am Krankenhaus St. Marienwörth

von links stehend: Robert Gosenheimer, Lilo Mayer und Torsten Maltri danken den Spendern sitzend von links: Michaela Domann und Klaus Faber

Auch dieses Jahr feierte die Fa. Reha Point Klaus Faber aus Bad Kreuznach gemeinsam mit dem Pflegedienst Michaela Domann / Feilbingert sein Sommerfest mit einem Tag der offenen Tür. Neben vielfältigen praktischen Informationen und Aktionen wie ein Rollatortraining oder Rollstuhl – Sicherheitscheck wurden Fachvorträge zu wichtigen Themen aus dem ReHa Bereich geboten. Krönender Abschluss des Tages war das Konzert des virtuosen Gitarristen Vincente Patiz im Landhaus in Feilbingert.  Die Organisatoren sammelten dabei wieder Spenden für einen guten Zweck. Dieses Jahr waren die Spenden für den Ambulanten Hospizdienst an der Nahe und für das ambulante Palliativteam am Krankenhaus St. Marienwörth bestimmt.

Es kamen insgesamt 800 Euro zusammen, die heute zu gleichen Teilen an Lilo Mayer, die Leiterin des Ambulanten Hospizdienstes an der Nahe, und Robert Gosenheimer, Leitendem Oberarzt der Palliativstation und des ambulanten Palliativteams am St. Marienwörth, übergeben werden.

Der sterbende Mensch steht im Mittelpunkt allen Handelns, menschlich und medizinisch – das haben sich sowohl der Ambulante Hospizdienst wie auch das ambulante Palliativteam als oberstes Ziel ihres Handelns gesetzt.

Der Christlich Ambulante Hospizdienst an der Nahe besteht seit 1992 und hat sich zur Aufgabe gemacht, Sterbende in ihren Ängsten, Nöten und Schmerzen zu begleiten. Der Hospizdienst lebt so den im Ursprung christlichen Auftrag, Kranke zu besuchen, Trauernde zu trösten und in schweren Situationen beizustehen, egal, welcher Konfession die zu Betreuenden angehören. Eine Begleitung kann von wenigen Tagen bis zu einem längeren Zeitraum dauern.

Der ambulante Hospizdienst arbeitet in der häuslichen Umgebung der Familien unentgeltlich und unbürokratisch. Lili Mayer erläutert: „Der wichtigste Beitrag wird von unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern geleistet, die den Familien ihre Zeit schenken. Einen neuen Kurs zur Vorbereitung und Schulung dieser wertvollen Unterstützung bieten wir ab nächstem Frühjahr wieder an. Zur Finanzierung werden wir diese Spende verwenden, wofür wir uns sehr herzlich bei Michaela Domann und Klaus Faber und ihren Teams bedanken.“


Das ambulante Palliativteam hat im Rahmen der SAPV (spezialisierte ambulante Palliativversorgung) den Auftrag übernommen, schwerkranke Menschen durch eine optimale Schmerztherapie und Symptomkontrolle auch in den letzten Wochen und Monaten ihres Lebens durch Einsatz spezialisierter Medizin zu Hause Lebensqualität zu bieten bis zuletzt. Ein ganz wichtiger Baustein in der interdisziplinären Betreuung ist dabei die Qualität der Pflege, denn gerade die Pflegekräfte sind erste Ansprechpartner und haben einen engen Kontakt zum Patienten.

„Die Arbeit verlangt Ärzten und palliative care Pflegerinnen und Pflegern ganz besondere fachliche und soziale Kompetenzen ab. Deshalb sind Fortbildungen des gesamten Teams immens wichtig“, erklärt Robert Gosenheimer, „ und dafür werden wir einen guten Teil der eingehenden Spenden verwenden“. Darüber hinaus wird durch Spenden der Einsatz von besonderen Hilfsmöglichkeiten erst umsetzbar, so zum Beispiel für die ambulante Kunsttherapie, der Besuch eines Therapiehundes oder der Medizin-Clowns.


Robert Gosenheimer und Torsten Maltri, Stellvertretender Koordinator des Palliativstützpunktes Rheinhessen-Nahe, bedanken sich herzlich bei Klaus Faber und Michaela Domann.

Michaela Domann erläutert: „Ich finde es wichtig, das den Menschen geholfen wird, dass sie in ihrer letzten Phase ihres schweren kranken Lebens betreut und versorgt werden, damit die Lebensqualität erhalten und auch bei starken Beschwerden, z.B. Schmerzen, Abhilfe geschaffen werden kann. Dazu benötigt es speziell ausgebildetes Personal und Ärzte und ehrenamtliche Hospitzhelfer.“

 


Auch Klaus Faber ist sehr angetan von der wertvollen Arbeit der Begleiter in der letzten Lebensphase: „Als Inhaber des Sanitätshauses Reha Point möchte ich mit dieser Spende meinen kleinen Beitrag dazu leisten, die Arbeit des ambulanten Palliativteams und des Christlich Ambulanten Hospizdienst zu würdigen.“

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